User Experience Design & Usability

Design war schon immer ein unumstößlicher Bestandteil jedes Entwicklungsprozesses, unabhängig von Branche oder Spezialisierung eines Unternehmens. In den letzten Jahren hat sich der Fokus des Interesses in Bezug auf Designprozesse jedoch langsam aber sicher rapide verschoben – es wird immer wichtiger nicht nur ein gutes Produkt zu designen, sondern dem Kunden von Anfang an ein einzigartiges und angenehmes Erlebnis mit diesem zu ermöglichen. Sogenanntes Human/User Centered Design umfasst eine am Menschen orientierte Technikgestaltung, welche ihr Hauptaugenmerk auf die Beziehung zwischen Designern und Benutzern sowie deren positiven Einfluss auf die entstehende ‚User Experience‘ legt. Dadurch werden alle verschiedenen Aspekte, wie zum Beispiel die Funktionalität, Attraktivität und Nutzerfreundlichkeit, auch Usability genannt, vereint, ohne dass einer von ihnen vernachlässigt wird.

Besonders im SEO spielt die Usability einer Website eine entscheidende Rolle – jedoch ist diese Rolle auch bezüglich der Google Ads nicht zu unterschätzen. Wenn ein Nutzer sich einer Seite unwohl fühlt, weil die Seite nicht nutzerfreundlich aufgebaut ist, dann verliert man diesen Kunden unweigerlich.

User Experience Design

Es gibt viele Arten ‚User Experience Design‘, als Ganzes zu definieren, aber im breitesten Sinn kann es als die Erstellung und Synchronisation von einzelnen Elementen bezeichnet werden, welche das Benutzererlebnis – also die User Experience – mit einer bestimmten Firma und ihre Wahrnehmung und ihr Verhalten dieser gegenüber beeinflussen. Dazu gehören alle Interaktionen zwischen Endbenutzer und Unternehmen, dessen Dienstleistungen und Produkte, d.h. alles, was der Nutzer sehen, berühren, hören, selbst was er riechen oder mit dem er interagieren kann, egal ob Websites oder Verkaufspersonal, Kundendienst oder die eigene Familie und Freunde.

Im Idealfall erfüllt eine gut abgerundete User Experience die genauen Bedürfnisse des Käufers, während sie stets elegant und einfach in ihrer Nutzerfreundlichkeit – Usability – bleibt.  So stellt man auch ganz einfach sicher, dass der Nutzer das Produkt gerne und häufig verwendet, weil man ihm so viel mehr bietet, als was er will und ihm das gibt, was er wirklich braucht. Besonders bei unserem 360 Grad Ansatz ist die User Experience ein oft diskutiertes Kriterium.

US vs. Usability

Hierbei ist es sehr wichtig den Unterschied zwischen User Experience (UX) und Usability zu verstehen, da UX die Bezeichnung für breit gefächerten grundlegende Herangehensweise ist, während Usability einer der untergeordneten Bestandteile ist.

Usability ist ein Qualitätsattribut das besonders im SEO eine entscheidende Rolle spielt. Die Usability konzentriert sich hauptsächlich auf die grafische Oberfläche einer Applikation, Webseite oder eines Produkts – das sogenannte Userinterface. Mithilfe von fünf Komponenten wird festgelegt, wie einfach diese zu nutzen sind:

  • Erlernbarkeit (Schwierigkeitsgrad mit welcher grundlegenden Aufgaben bewältigt werden können, wenn man zum ersten Mal mit dem Produkt interagiert)
  • Effizienz (Integrationsgeschwindigkeit, nachdem der Nutzer sich den korrekten Handlungsablauf im Umgang mit dem Produkt angeeignet hat)
  • Einprägsamkeit (Grad an Leistungswiederaufbau, nachdem das Produkt einige Zeit nicht genutzt wurde)
  • Fehler (Anzahl, Schweregrad und Erholungszeit von vom Nutzer begangenen Fehlern)
  • Zufriedenheit (Zweckmäßigkeit des Designs)

Ein weiterer wichtiger Bestandteil jeder User Experience ist die Nützlichkeit – Utility – eines Produkts, welche die Funktionalität und Fähigkeit tatsächlich relevante Features zu bieten beschreibt, da etwas kinderleicht zu nutzen sein kann, aber wenn es nicht das ist, was der Nutzer braucht oder will, wird es sein Interesse nicht wecken.

In Verbindung mit Usability ist Utlity fähig festzulegen, ob etwas tatsächlich praktisch und sinnvoll ist. Ein weiterer wichtiger Bestandteil einer UX ist die Attraktivität oder auch Begehrtheit – Desirability –  eines Produkts, welches die allgemeine Ästhetik und das Maß an Komfort, mit dem der User es nutzen kann, beinhaltet.

Gemeinsam bilden Usability, Utility und Desirability die Grundlage jeder User Experience, welche wir tagtäglich beinahe schon unterbewusst durchleben, was sie zu außerordentlich mächtigen Werkzeugen in der Vermarktung und Entwicklung von neuen oder bereits bestehenden Produkten macht.

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Julian Hofmann
Julian ist Inhaber der JSH Marketing. Als studierter Philosoph ist er dafür bekannt, Mechanismen, Strukturen und Abläufe zu hinterfragen. Mit über 15 Jahren Berufserfahrung besitzt Julian ein tiefes Verständnis für die verschiedenen Aspekte des Online-Marketings, insbesondere im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Google Ads. Er ist ein analytisch denkender und datengetriebener Experte, der stets bestrebt ist, die Ergebnisse für seine Kunden zu maximieren. Seine Blog-Artikel beinhalten Themen aus Schulungen und Workshops, auf die er sich vorbereitet bzw. Rückfragen, auf die er in Form der Artikel antwortet.
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