Keyword Dichte und Keywordfrequenz sind unwichtig

Warum du dich nicht auf Keyword Dichte verlassen solltest – Google interessiert keine Keyword Frequenz

An dieser Stelle möchte ich einmal Michael Kunz dafür danken, dass er in guter und verständlicher Form für uns Informationen aus dem Google Kosmos sammelt. Heute geht es um seinen Artikel zur Twitter Meldung von John Müller über die Keyword Frequenz. https://www.seo-suedwest.de/8796-google-erinnert-wir-verwenden-weder-keyword-dichte-noch-keyword-frequenz.html

Tatsächlich ist das für die erfahrenen SEOs wenig neues gewesen, aber auch ich höre vor allem im Kundengespräch immer wieder von der Keyword-Dichte oder der Häufigkeit der Keywords. Manchmal habe ich tatsächlich das Gefühl, dass SEO für viele Menschen in erster Linie darin besteht, viele Keywords in einen Text zu ballern. Auch wenn ich mit manchen Leuten spreche, die versuchen mit Tools wie Rankmath oder Yoast die perfekte Dichte Ihrer Schlagworte zu erreichen. Leute, habt ihr auch schon mal stundenlang an eurem Content gearbeitet, um die perfekte Keyword Dichte zu erreichen? Mit diesem Post von John Müller ist es offiziell: Google interessiert sich nicht für die Keyword Dichte.

Warum Sie sich nicht auf Keyword Dichte verlassen sollten

Wenn du eine Website besitzt oder betreibst, hast du wahrscheinlich schon einmal von der Keyword-Dichte gehört. Gänge WordPress Tools wie Yoast SEO oder Rankmath rufen die Werte der Keyword Dichte noch immer ab. Dabei handelt es sich um das Verhältnis zwischen den verwendeten Keywords und dem Gesamttext auf einer Webseite. Viele Website-Betreiber sind der Meinung, dass eine hohe Keyword-Dichte zu einem besseren Ranking bei Google führt. Doch das ist ein Irrglaube. Google interessiert sich nicht für die Keyword-Dichte, sondern für relevante Inhalte. Wenn du dich nur auf die Keyword-Dichte fokussierst, kann das sogar negative Auswirkungen auf dein Ranking haben. Denn wenn du zu viele Keywords in deinen Text einbaust, wirkt das schnell unnatürlich und unleserlich. Das wiederum kann dazu führen, dass Google deine Seite als Spam wertet und sie abstraft. Deshalb solltest du dich lieber darauf konzentrieren, hochwertige und relevante Inhalte zu produzieren – ohne dabei zwanghaft Keywords unterzubringen.

Google interessiert keine Keyword Dichte oder Frequenz

Google ist schlauer geworden. Ich sage gerne, dass Google wie ein Mensch denkt und auch so versucht, die Inhalte zu verstehen. Früher war es möglich, eine hohe Platzierung in den Suchergebnissen zu erreichen, indem man einfach die Keyword Dichte oder Frequenz erhöhte. Aber heute interessiert Google sich nicht mehr für die Anzahl der Keywords auf einer Seite. Stattdessen geht es darum, relevante Inhalte für den Nutzer bereitzustellen. Google möchte sicherstellen, dass die Nutzer die bestmögliche Erfahrung machen und genau das finden, wonach sie suchen. Daher ist es viel wichtiger, sich auf qualitativ hochwertige Inhalte zu konzentrieren als auf eine hohe Keyword-Dichte. Wenn Sie wertvolle und informative Inhalte erstellen, wird Google Ihre Seite als relevant einstufen und Sie mit einer höheren Platzierung belohnen. Wer heute noch die Keyword Dichte als Teil seiner Strategie im SEO ansieht, sollte vielleicht langsam anfangen diese zu verabschieden und stattdessen auf qualitativ hochwertige Inhalte setzen.

Was ist die Alternative zur Keyword Dichte?

Wenn es um SEO geht, gibt es eine Menge Mythen und Missverständnisse. Einer der am meisten verbreiteten ist die Idee, dass Keyword Dichte der Schlüssel zu einem guten Ranking in den Suchmaschinen ist. Das in Fachkreisen hier mythisch hervorgehobene Schlagwort kann auch WDF*IDF sein. Aber hier ist die Wahrheit: Google interessiert sich nicht für Keyword Dichte. Das hat John Müller in einem Post auf Twitter offiziell bestätigt. Stattdessen geht es darum, relevante Inhalte zu liefern, die den Bedürfnissen der Nutzer entsprechen. Das bedeutet nicht, dass Keywords irrelevant sind – natürlich sollten sie in deinem Inhalt vorkommen. Aber anstatt dich auf eine bestimmte Anzahl von Keywords zu konzentrieren, solltest du dich darauf konzentrieren, sie sinnvoll und organisch in deinen Inhalt einzufügen. Wenn du das tust, wirst du wahrscheinlich automatisch eine angemessene Keyword Dichte erreichen. Die Alternative zur Keyword Dichte ist also einfach: Schreibe gute Inhalte, die deine Zielgruppe ansprechen und ihre Fragen beantworten. Wenn du das tust, wird Google dich belohnen – unabhängig davon, wie oft dein Schlüsselwort erscheint.

Fazit: relevante Inhalte anstatt hohe Keyword-Dichte

Es ist offiziell: Google interessiert sich nicht für die Keyword Dichte auf Ihrer Website. Warum? Weil es einfach nicht mehr funktioniert. Früher war es üblich, eine hohe Keyword-Dichte zu verwenden, um in den Suchergebnissen von Google gut platziert zu werden. Aber das ist nun vorbei. Heutzutage geht es darum, relevante Inhalte für Ihre Zielgruppe zu liefern. Das bedeutet, dass Sie sich auf Qualität statt Quantität konzentrieren sollten. Verlassen Sie sich auf Inhalte, die Ihre Leser wirklich interessieren und Ihnen einen Mehrwert bieten. Wenn Sie dies tun, werden Ihre Besucher länger auf Ihrer Seite bleiben und Ihre Inhalte mit anderen teilen – was wiederum dazu führt, dass Ihre Website besser bei Google rankt. Fazit: Verabschieden Sie sich von der Idee einer hohen Keyword-Dichte und konzentrieren Sie sich stattdessen auf qualitativ hochwertige Inhalte, die Ihre Zielgruppe ansprechen und Ihnen einen Mehrwert bieten. Nur so können Sie langfristig erfolgreich sein und in den Suchergebnissen von Google gut platziert werden.

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Julian Hofmann
Julian ist Inhaber der JSH Marketing. Als studierter Philosoph ist er dafür bekannt, Mechanismen, Strukturen und Abläufe zu hinterfragen. Mit über 15 Jahren Berufserfahrung besitzt Julian ein tiefes Verständnis für die verschiedenen Aspekte des Online-Marketings, insbesondere im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Google Ads. Er ist ein analytisch denkender und datengetriebener Experte, der stets bestrebt ist, die Ergebnisse für seine Kunden zu maximieren. Seine Blog-Artikel beinhalten Themen aus Schulungen und Workshops, auf die er sich vorbereitet bzw. Rückfragen, auf die er in Form der Artikel antwortet.
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