Wie man den Anzeigenrang Google Ads optimiert

Beim Einarbeiten neuer Mitarbeiter in das Thema Google Ads ist für uns der Anzeigenrang eine der relevantesten Kennzahlen. Zu verstehen, wie die Anzeige ausgespielt wird, ist eine relevante Grundlage, um zu wissen, wo man effizient mit der Optimierung ansetzen kann. Dieser Artikel soll grundlegend zeigen, woraus der Anzeigenrang besteht und folglich wie man diesen optimieren kann.

Wenn man die Sichtbarkeit seiner Anzeige bei Google Ads erhöhen möchte, dann stößt man unweigerlich auf den Anzeigenrang. Der Anzeigenrang bei Google Ads ist eine Schätzung, die auf die Position der Anzeige in den Suchergebnissen und darauf, wie oft die Anzeige überhaupt ausgespielt wird, direkten Einfluss hat. Ist der Anzeigenrang sehr niedrig, dann wird die Anzeige nicht oft ausgespielt oder umformuliert: Wird eine Google Ads Anzeige nicht so oft ausgespielt, wie man es gerne hätte, sollte man den Anzeigenrang optimieren. Wie man den Anzeigenrang optimieren kann und auf welche Faktoren dabei geachtet werden sollte, werde ich im Folgenden untersuchen.

1. Warum ist ein guter Anzeigenrang Google Ads wichtig?

Um mehr potenzielle Kunden zu erreichen, ist es wichtig, dass man eine gute Position auf der Suchmaschinenergebnisseite erreicht. Warum sollte man auch Werbung schalten, wenn sie keiner sieht. Das ist an sich selbstverständlich. Umso weiter oben meine Anzeige zu sehen ist, um so eher wird diese von einem Nutzer wahrgenommen. Ein guter Anzeigenrang bei Google Ads ist dabei ein Schlüsselfaktor, um mehr Aufmerksamkeit zu erhalten und in der Folge mehr Umsatz oder mehr Leads zu generieren. Beim Anzeigenrang ist nicht nur wichtig, dass man eine gute Position erreicht, sondern auch, dass man die Position aufrechterhält. Dies ist eine regelmäßig wiederkehrende Aufgabe. Als Google Ads Agentur bieten wir daher stets die regelmäßige Kontrolle und Optimierung der Anzeigen an. Dabei arbeiten wir direkt an den Faktoren, die den Anzeigenrang beeinflussen.

Mit dem Anzeigenrang wird die Anzeigenposition bestimmt und festgelegt, ob Ihre Anzeige überhaupt präsentiert werden kann. Der Anzeigenrang ergibt sich aus dem Gebot, der Qualität der Anzeige und der Website, dem Kontext der Suchanfrage, den Grenzwerten für den Anzeigenrang sowie den erwarteten Auswirkungen von Erweiterungen und anderen Anzeigenformaten.

2. Welche Faktoren beeinflussen den Anzeigenrang?

In den Anzeigenrang fließen tatsächlich fünf verschiedene Faktoren ein:

  1. Die Gebote oder der maximale Cost per Click CPC. Bei Google Ads wird mit einer Echtzeit-Auktion gearbeitet. Dabei wird, wie bei jeder Auktion, geboten und die beste Position sozusagen ersteigert. Das heißt aber nicht, dass man die Position ausschließlich über das Gebot erhalten kann. Übrigens können die tatsächlichen Kosten durch gute Optimierung oft deutlich unter dem durchschnittlichen CPC liegen.
  2. Der Grenzwert für den Anzeigenrang. Wie bereits erwähnt geht es nicht nur um Geld. Die Anzeigen müssen gewisse Standards erfüllen, um an einer besseren Position zu sein. Google geht es vorwiegend darum, die Qualität der ausgespielten Anzeigen zu fördern. Bei der Erstellung der Anzeigen wird daher bereits stark auf gute Anzeigen geachtet. Gute Anzeigentitel enthalten z. B. die Suchbegriffe und sprechen den Nutzer direkt an. So wird auch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Nutzer auf die Anzeige klickt. Durch diese Mechanismen wird Qualität der SERP durch gefördert.
  3. Der Kontext der Suchanfrage. Der Kontext der Anfrage spielt eine wichtige Rolle. Ist der Nutzer in der Stadt und hat einen akuten Bedarf oder sitzt er gemütlich zu Hause und beginnt seine Recherche? An welcher Stelle der Customer Journey befindet sich der Nutzer gerade? Bei dieser Berechnung fließen der Suchbegriff, der Standort, der Typ des Gerätes (Mobil oder Desktop), die Art der Suchbegriffe (Suchintention), aber auch weitere Anzeigen und Suchbegriffe sowie andere Nutzersignale mit ein.
  4. Die Effektivität der Anzeigenerweiterungen (Anzeigen Assets). Anzeigenerweiterungen sind ein solch kleines Geheimnis bei den Google Ads. Hier kann man viel testen und versuchen. Ein Ergebnis der Anzeigenerweiterung ist, dass die Anzeigen ausgesprochen groß werden und damit dem Nutzer deutlich auffallen. Zu den Anzeigenerweiterungen gehören z. B. Sitelinks oder auch die angezeigte Telefonnummer. Diese Anzeigenerweiterungen haben mit anderen Anzeigenformaten direkten Einfluss auf die Anzeigenleitung der Anzeigen.
  5. Die Anzeigenqualität zum Zeitpunkt der Auktion. Diese Anzeigenqualität setzt sich seinerseits wieder aus mehreren Teilen zusammen. Hier seien die wichtigsten drei Faktoren für die Anzeigenqualität genannt: 1. Voraussichtliche Klickrate. Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Nutzer auf die Anzeige klickt. Hier spielen auch Anzeigenerweiterungen eine entscheidende Rolle. 2. Nutzerfahrung mit der Landingpage. In Google Ads wird die Relevanz und Nützlichkeit der verknüpften Webseite bewertet. Der Nutzer sollte das finden, was er sucht. Die Landingpage sollte den Nutzer dabei unterstützen, ein Ziel zu erreichen. 3. Anzeigenrelevanz. Wie gut passt die Anzeige zur Suchanfrage. Schlussendlich geht es beim Thema Anzeigenqualität darum, dass Google ein großes Interesse daran hat, den Suchenden eine schnelle und saubere Antwort auf deren Fragen zu bieten. Die Anzeigen in den Ads sollte sich dieser Strategie anpassen, dann ist die Anzeigenqualität auch entsprechend hoch.

3. Wie kann man den Anzeigenrang verbessern?

Wie kann man nun aber den Anzeigenrang verbessern? Um den Anzeigenrang bei Google Ads zu verbessern, muss man zunächst einmal verstehen, wie die Werbung auf Google Ads funktioniert. Google Ads basiert auf einem Auktionssystem, bei dem alle Werbetreibende um die besten Positionen auf der Seite konkurrieren. Werbende können ihren Anzeigenrang auf Google Ads durch die Einstellung ihrer Kampagnen, das Hinzufügen und Ausschließen von Keywords und das Optimieren ihrer Anzeigen verbessern. Außerdem fließt, wie bei der Auktion, Geld. Also auch das Gebot ist relevant für den Anzeigenrang.

Ein wichtiger Aspekt bei der Optimierung des Anzeigenrangs ist das gesetzte Gebot. Je höher das Gebot, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anzeige in der SERP angezeigt wird. Ein Tipp aus dem Agenturalltag: Es gilt darauf zu achten, dass das Budget nicht zu hoch ist.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Hinzufügen von Keywords, die relevant für die Anzeige sind. Dadurch können Sie sicherstellen, dass Ihre Anzeige nur an Personen ausgespielt wird, die nach dem gesuchten Produkt oder Service suchen. Um die richtigen Keywords zu finden, empfehlen wir den Keyword-Planer von Google Ads. Dieser kann einige relevante Keywords vorschlagen und man bekommt einen guten Überblick zu möglichen Alternativen. Wenn man Keywords hinzufügt, kann man auch zugleich darauf achten, relevante Themen auszuschließen. Wir pflegen in der Regel tatsächlich mehr Ausschlüsse ein, als wir aktive Keywords buchen.

Abschließend ist es wichtig, dass man die Anzeigeneinstellungen bzw. Kampagneneinstellung optimiert. Dazu gehört, dass man die richtige Zielgruppe definiert und immer wieder nachschärft. Auch sollte der Standort für die Anzeige überdacht und korrigiert werden. Ein lokales Produkt in München muss z. B. nicht in Hamburg gefunden werden. Auch die Sprache der Nutzer, denen die Anzeige erscheint, kann nachgebessert werden. Ich selbst habe meine Geräte gerne auf Englisch eingestellt und falle damit bei vielen rein auf Deutsch ausgerichtete Suchanzeigen aus dem Raster.

Mit diesen Einstellungen können Werbetreibende dafür sorgen, dass ihre Anzeige nur an Personen ausgespielt werden, die an ihrem Angebot interessiert sind. Indem man all diese und noch einige andere Faktoren berücksichtigt, können Werbetreibende sicherstellen, dass sie den bestmöglichen Anzeigenrang bei Google Ads erzielen. Mit der richtigen Strategie und den richtigen Einstellungen kann man den Erfolg der Anzeigen auf Google Ads erheblich verbessern.

4. Wie können Sie Ihren Qualitätsfaktor erhöhen?

Ein Teil des Anzeigenrangs ist der Qualitätsfaktor, allerdings besteht zwischen dem Qualitätsfaktor und dem Anzeigenrang keine direkte Korrelation. Ich habe es schon erlebt, dass Kampagnen einen niedrigen Anzeigenrang hatten, obwohl der Qualitätsfaktor überdurchschnittlich hoch war. Um den Qualitätsfaktor zu verbessern, gilt es auf die erwartete Klickrate, die Anzeigenrelevanz und die Nutzerfahrung mit der Zielseite zu schauen. Durch das Erstellen relevanter Anzeigen, die auf relevanten Keywords basieren und zu einer Zielseite führen, die genau dieses Thema behandelt, kann man den Qualitätsfaktor und damit auch den Anzeigenrang verbessern. Über den Qualitätsfaktor lohn es sich, einen eigenen Artikel zu verfassen.

Zur Verbesserung des Qualitätsfaktors: Google selbst hat eine Richtlinie zur Verbesserung des Qualitätsfaktors veröffentlicht:

https://support.google.com/google-ads/answer/6167123

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Julian Hofmann
Julian ist Inhaber der JSH Marketing. Als studierter Philosoph ist er dafür bekannt, Mechanismen, Strukturen und Abläufe zu hinterfragen. Mit über 15 Jahren Berufserfahrung besitzt Julian ein tiefes Verständnis für die verschiedenen Aspekte des Online-Marketings, insbesondere im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Google Ads. Er ist ein analytisch denkender und datengetriebener Experte, der stets bestrebt ist, die Ergebnisse für seine Kunden zu maximieren. Seine Blog-Artikel beinhalten Themen aus Schulungen und Workshops, auf die er sich vorbereitet bzw. Rückfragen, auf die er in Form der Artikel antwortet.
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