GEO SEO 2026: Der komplette Guide für Sichtbarkeit in KI-Suchmaschinen

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Veröffentlicht: 23. Februar 2026
GEO SEO 2026: Der komplette Guide für Sichtbarkeit in KI-Suchmaschinen

Deine Rankings bei Google sind stabil. Vielleicht sogar besser als vor einem Jahr. Und trotzdem: Der Traffic sinkt. Anfragen werden weniger. Die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen ist dieselbe – aber irgendwo zwischen Suche und Klick geht etwas verloren.

Was passiert hier? Die Antwort ist einfach, aber sie verändert alles: Die Menschen suchen anders. KI-Suchmaschinen liefern Antworten direkt, ohne dass ein Klick auf deine Website nötig ist. ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews und der Google AI Mode beantworten Fragen in natürlicher Sprache – und entscheiden dabei selbst, welche Quellen sie zitieren und welche sie ignorieren. Ich denke, der größte Punkt sind die AI Overviews von Google, diese Empfehlungen direkt von Google oberhalb der restlichen Ergebnisse.

Was wir hier erleben ist ein struktureller Wandel in der Art, wie Menschen Informationen finden. Noch schneller, noch präziser und ohne Websitebesuche, sondern direkt in den Suchmaschinen. Wir kennen das schon lange aus den Google My Business Anzeigen, wo man direkt sieht, ob ein Restaurant offen hat, aber jetzt wird das auf nahezu alles bezogen.

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Wer in diesem neuen Suchumfeld sichtbar sein will, braucht mehr als klassisches SEO. Er braucht GEO – Generative Engine Optimization. GEO ist sozusagen eine Weiterentwicklung von SEO, und zeigt wie wichtig SEO und die Standards des klassischen SEO sind. 

In diesem Guide erkläre ich, was das bedeutet, wie KI-Systeme entscheiden, wen sie zitieren, was technisch stimmen muss – und wie wir das bei JSH Marketing konkret umsetzen.

Inhalt dieser Seite

Was ist GEO SEO – und warum reicht klassisches SEO allein nicht mehr?

Klassische SEO funktioniert nach einer bekannten Logik: Du optimierst deine Website für bestimmte Keywords, Google crawlt und indexiert die Seite, und wenn Nutzer nach diesen Keywords suchen, erscheinst du in den Suchergebnissen. Der Nutzer klickt, besucht deine Seite, wird zum Lead oder Kunden.

Diese Logik ist nicht tot. Aber sie ist unvollständig geworden.

Generative Engine Optimization – kurz GEO – ist die Optimierung von Inhalten für KI-gestützte Suchsysteme und Large Language Models. Ziel ist nicht mehr nur das Ranking in klassischen Suchergebnissen, sondern die Zitierung in KI-generierten Antworten. Wer in einer ChatGPT-Antwort, einem Perplexity-Ergebnis oder einem Google AI Overview als Quelle auftaucht, gewinnt Sichtbarkeit und Vertrauen – auch ohne klassischen Klick.

Answer Engine Optimization (AEO) ist ein verwandter Begriff, der stärker auf die Optimierung für direkte Frage-Antwort-Szenarien fokussiert. In der Praxis überlappen sich GEO und AEO stark. Beide beschreiben denselben Wandel: von der Optimierung für Suchmaschinen wie Google hin zur Optimierung für KI-Systeme, die Antworten generieren statt nur Links zu liefern.

Large Language Model Optimization (LLMO) ist der technischste dieser Begriffe – die Optimierung speziell für die Sprachmodelle, die hinter ChatGPT, Google Gemini und Co. stecken.

Alle drei Begriffe beschreiben dasselbe Phänomen aus leicht unterschiedlichen Winkeln. In der Praxis sprichst du am besten von GEO SEO – weil es deutlich macht, dass klassische SEO und die neue KI-Optimierung zusammengehören und sich gegenseitig verstärken, statt sich zu ersetzen.

SEO stirbt nicht, SEO wird erweitert um AI

Was sich im Suchverhalten wirklich verändert hat

Seit März 2025 gibt es Google AI Overviews auch im deutschsprachigen Raum. Im Oktober 2025 folgte der Google AI Mode als eigenständiger Suchmodus. Parallel dazu hat sich ChatGPT zur zweitgrößten Suchmaschine nach Google entwickelt – mit täglich über 37 Millionen Suchanfragen allein über die Suchfunktion.

Das verändert das Suchverhalten konkret: Nutzer stellen keine simplen Keyword-Anfragen mehr, sondern formulieren vollständige Fragen. Sie führen Konversationen mit KI-Systemen. Sie erwarten direkte Antworten – nicht zehn blaue Links.

Für Website-Betreiber bedeutet das: Impressionen können steigen während Klicks fallen. Content, der früher Traffic brachte, wird jetzt von KI zusammengefasst serviert. Und wer nicht als Quelle in KI-Antworten auftaucht, existiert für einen wachsenden Teil seiner potenziellen Kunden schlicht nicht.

Welche KI-Suchmaschinen relevant sind – und wie sie sich unterscheiden

Nicht alle KI-Suchmaschinen und AI Engines funktionieren gleich. Für eine sinnvolle GEO-Strategie ist es wichtig zu verstehen, welche Systeme welche Nutzer ansprechen. Mit anderen Worten: wir beginnen schon immer bei der Zielgruppe, aber jetzt auch mit der Frage “Wo sucht uns die Zielgruppe überhaupt?”

Google AI Overviews erscheinen direkt in den klassischen Google-Suchergebnissen, oben vor den organischen Links. Sie werden von Googles Gemini-Modell generiert und sind vor allem bei informativen Suchanfragen präsent. Transaktionale Anfragen wie “SEO Agentur München beauftragen” lösen kaum AI Overviews aus – das ist eine wichtige Unterscheidung für die Strategie.

Google AI Mode ist ein eigenständiger Suchmodus innerhalb von Google mit ausführlicheren, konversationalen Antworten und Quellenverweisen. Er richtet sich an Nutzer, die komplexere Recherchen durchführen wollen.

ChatGPT Search hat sich zur meistgenutzten KI-Suchalternative außerhalb von Google entwickelt. Besonders stark bei technischen, professionellen und komplexen Recherchen. Die Nutzergruppe ist tendenziell technikaffin und entscheidungsrelevant – also besonders interessant für B2B-Unternehmen und Agenturen.

Perplexity positioniert sich als “AI Answer Engine” und arbeitet besonders transparent mit Quellenangaben. Perplexity zitiert Quellen prominent und direkt – wer hier als Quelle auftaucht, profitiert von sichtbarem Traffic-Rückfluss.

Microsoft Copilot ist in Bing integriert und in vielen Business-Kontexten relevant, da er über Microsoft 365 direkt im Arbeitsalltag vieler Unternehmen präsent ist.

Google Gemini als eigenständige KI-Anwendung ergänzt das Ökosystem, hat aber im Vergleich zu ChatGPT und Perplexity noch einen kleineren Anteil am Suchverhalten.

Die wichtigste strategische Erkenntnis: Diese KI Engines sind keine Konkurrenten zu Google – sie sind ergänzende Suchsysteme, die unterschiedliche Nutzer in unterschiedlichen Phasen ihrer Recherche ansprechen. Eine vollständige GEO-Strategie muss alle relevanten Systeme im Blick behalten.

Wie KI-Systeme entscheiden, wen sie zitieren

Das ist die entscheidende Frage – und die Antwort darauf ist komplexer als die Ranking-Algorithmen von klassischem SEO, weil KI-Modelle ihre Entscheidungsprozesse nicht transparent machen.

Was wir aus Beobachtungen, Tests und der wachsenden Forschungsliteratur zu diesem Thema wissen:

E-E-A-T bleibt das Fundament – aber Experience wird wichtiger

Googles E-E-A-T-Konzept – Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness – ist kein Buzzword. Es ist das konzeptuelle Fundament, nach dem KI-Systeme Quellen bewerten. Die “Experience”-Komponente hat seit den Quality Rater Guidelines 2025 deutlich mehr Gewicht bekommen: Inhalte, die nachweislich auf echter, erster Hand stammender Erfahrung basieren, werden bevorzugt zitiert.

Das bedeutet: Wer aus der Praxis schreibt, echte Zahlen nennt, reale Projekte beschreibt und klare Haltungen einnimmt, hat einen strukturellen Vorteil gegenüber Inhalten, die nur zusammenfassen, was andere geschrieben haben.

Semantische Dichte schlägt Keyword-Dichte

KI-Modelle trainieren auf dem Web und lernen, Themenautorität durch semantische Signale zu erkennen. Eine Seite, die ein Thema umfassend, kohärent und in der richtigen Tiefe behandelt, wird als relevante Quelle erkannt – unabhängig davon, ob ein bestimmtes Keyword fünf oder zwanzig Mal vorkommt. Keyword Stuffing ist nicht nur wirkungslos, es schadet aktiv. 

Was zählt, ist thematische Vollständigkeit:

  • Werden alle relevanten Unterfragen beantwortet?
  • Werden verwandte Konzepte erklärt?
  • Ist die Informationsdichte hoch ohne oberflächlich zu sein?

Hier kommt mein philosophischer Hintergrund zum Tragen, wenn ich die Frage stellen darf:

  • Ist wirklich alles was das Thema betrifft reflektiert und vernünftig abgearbeitet worden?
  • Sind alle Blickwinkel bedacht?
  • Gibt es noch etwas zu ergänzen?

Struktur und Formatierung als Zitier-Signal

KI-Systeme “ziehen” bevorzugt strukturierte Abschnitte: klar formulierte Definitionen, nummerierte Listen, Tabellen, direkte Antworten auf Fragen. Inhalte, die so aufgebaut sind, dass eine KI einen präzisen Abschnitt extrahieren kann, werden häufiger zitiert als Fließtext ohne klare Struktur.

Ein praktischer Test: Kannst du aus deinem Artikel einen einzelnen Absatz herausnehmen, der eine spezifische Frage vollständig und für sich stehend beantwortet? Wenn ja, ist er zitierbar. Wenn nicht, ist Überarbeitungsbedarf.
Ich möchte festhalten, dass das nicht immer möglich ist, aber bei den Kernthemen durchaus möglich sein sollte.

Wir haben einen Blogartikel über das Schreiben von KI-Texten geschrieben, wenn dich das Thema näher interessiert.

Externe Mentions und Markenautorität

KI-Modelle trainieren nicht nur auf deiner eigenen Website, sondern auf dem gesamten Web. Wer auf anderen hochwertigen Seiten erwähnt, verlinkt oder zitiert wird – in Fachmedien, Branchenblogs, Verzeichnissen – baut eine Markenautorität auf, die auch in KI-Systemen als Vertrauenssignal wirkt. Digital PR und Linkbuilding verlieren damit nicht an Bedeutung, sie gewinnen eine neue Dimension. Damit erhält das Thema Backlinks eine neue fundamentale Bedeutung – und nicht nur Backlinks selbst, sondern der Umgang damit.

Aktualität und Freshness

KI-Modelle bevorzugen aktuelle Informationen, insbesondere bei schnell veränderlichen Themen. Regelmäßige Aktualisierungen mit sichtbarem Datum sind ein klares Signal. Das gilt besonders für Artikel zu Themen, bei denen sich Fakten, Zahlen oder Empfehlungen regelmäßig ändern – wie SEO-Trends, Tool-Vergleiche oder regulatorische Themen.

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GEO SEO in der Praxis: Was wir bei JSH konkret umsetzen

Theorie ist gut. Aber GEO SEO entscheidet sich in der konkreten Umsetzung. Ich zeige dir drei echte Projekte aus unserer Agenturarbeit – mit dem, was wir gemacht haben, und dem, was dabei rausgekommen ist.

Case 1: Gebäudemanagement & Gebäudereinigung – erste KI-Anfragen nach 2 Monaten

Ein Gebäudemanagement- und Gebäudereinigungsunternehmen kam zu uns mit dem klassischen Problem: gute lokale Sichtbarkeit in Google, aber kaum Anfragen über neue Kanäle. GEO war für den Kunden zu diesem Zeitpunkt kein Begriff.

Wir haben in zwei Schritten gearbeitet: Zuerst haben wir die bestehenden Seiten onpage und inhaltlich optimiert – klarere Struktur, direkte Antworten auf die häufigsten Kundenfragen, sauberes Schema.org-Markup. Im zweiten Schritt haben wir neue Themen ausgebaut, die für KI-Suchanfragen relevant sind: spezifische Leistungsbeschreibungen, Ratgeber-Inhalte zu typischen Entscheidungsfragen von Facility-Managern, und eine klare inhaltliche Abgrenzung der einzelnen Leistungsbereiche.

Das Ergebnis nach zwei Monaten: Die ersten nachweislichen Anfragen, die über KI-Suchsysteme generiert wurden. Für eine Branche, die bisher ausschließlich auf klassisches SEO und Empfehlungsmarketing gesetzt hatte, war das ein relevanter Beweis, dass GEO auch in vermeintlich “undigitalen” Sektoren funktioniert.

-> zur Case-Studie kommst du hier

Case 2: Eventagentur – 50 % mehr KI-Sichtbarkeit und direkte ChatGPT-Anfragen

Eine Eventagentur mit gutem bestehendem Content, aber ohne GEO-Struktur. Hier war die Ausgangslage besser als im ersten Projekt – die Inhalte waren qualitativ hochwertig, aber nicht für KI-Zitierung aufgebaut.

Nach der Optimierung konnten wir die nachgewiesene KI-Sichtbarkeit um bis zu 50 % steigern. Ehrlich gesagt ist das eine Zahl, bei der ich immer eine Einschränkung mitgebe: Was “KI-Sichtbarkeit” genau bedeutet und wie sie sich in Umsatz übersetzt, ist noch nicht so einfach standardisiert wie ein Google-Ranking. Was klar messbar ist: ChatGPT generiert direkte Anfragen für diesen Kunden. Interessierte Nutzer stoßen in KI-Suchantworten auf die Agentur und nehmen anschließend Kontakt auf. Das ist der entscheidende Punkt.

-> zur Case studie gehts hier

Case 3: Handwerksbetrieb aus Landshut – 3 qualifizierte Anfragen pro Monat aus ChatGPT und Perplexity

Das ist mein liebstes Beispiel, weil es so konkret ist. Ein Handwerksbetrieb aus Landshut – keine große Marke, kein riesiges Budget, keine nationale Reichweite. Und trotzdem: Aktuell kommen pro Monat drei relevante Kundenanfragen direkt aus Empfehlungen durch ChatGPT und Perplexity.

Drei Anfragen klingt nach wenig. Aber drei qualifizierte, kaufbereite Anfragen aus einem Kanal, den es vor zwei Jahren noch nicht gab und für den der Mitbewerber noch nichts tut – das ist ein echter Wettbewerbsvorteil. Und er wächst, weil KI-Nutzung in der Zielgruppe weiter zunimmt. (Gemessen wurde das übrigens via Google Analytics)

Was das zeigt: GEO SEO ist keine Strategie nur für große Marken oder digitale Vorreiter. Wer regional aufgestellt ist und seine Themen glaubwürdig und strukturiert aufbereitet, kann auch mit überschaubarem Aufwand in KI-Antworten auftauchen.

Was diese drei Cases gemeinsam haben

In allen drei Projekten war der Ausgangspunkt nicht die Frage “Wie optimieren wir für KI?” – sondern “Wie machen wir diesen Inhalt für einen echten Nutzer wirklich nützlich?” Die GEO-Sichtbarkeit war das Ergebnis davon, nicht das Ziel.

Der Ausgangspunkt für neue Projekte: Content-Audit mit GEO-Brille

Vor jedem neuen Inhalt prüfen wir bestehende Seiten auf GEO-Tauglichkeit: Welche behandeln ihr Thema wirklich umfassend? Wo fehlen direkte Antworten auf spezifische Nutzerfragen? Wo fehlt die eigene Perspektive? Selten habe ich Kunden so oft nach ihrer Meinung, nach Tricks und Ähnlichem gefragt. Gut rankende Seiten im klassischen SEO haben oft keine GEO-taugliche Struktur – sie ranken, weil sie Keywords enthalten, werden aber nicht zitiert, weil keine direkt extrahierbaren Antwortabschnitte da sind.

Autorenprofile als Vertrauensanker

Jeder Artikel auf jsh.marketing hat eine Autorenbox mit verknüpftem Autor-Profil, Credentials und Schema.org-Markup. KI-Systeme bewerten Autoren-Signale als Teil ihres E-E-A-T-Assessments. Anonym publizierter Content hat strukturell schlechtere Chancen, zitiert zu werden, als Content mit klar identifizierbarem Experten-Autor.

Technische Grundlagen für GEO: Was auf der Website stimmen muss

GEO SEO ist kein rein inhaltliches Thema. Die technische Grundlage entscheidet darüber, ob KI-Systeme deine Inhalte überhaupt korrekt verarbeiten können.

Strukturierte Daten – jetzt erst recht

Schema.org-Markup ist für GEO wichtiger als je zuvor. War das im klassischen SEO seit Jahren immer wieder ein Thema, wird es jetzt entscheidend – ebenso wie der Einsatz einer technischen SEO Agentur. KI-Systeme nutzen strukturierte Daten um Inhalte zu klassifizieren und zu verstehen. Relevant für Agenturen und Unternehmen: Organization-Markup mit allen relevanten Attributen, Person-Markup für Autoren, Article-Markup mit datePublished und dateModified, FAQ-Markup für häufige Fragen, und HowTo-Markup für Prozess-Beschreibungen.

Wer hier sauber arbeitet, gibt KI-Systemen explizite Signale darüber, was auf der Seite steht – statt sie raten zu lassen.

Technische Sauberkeit als Grundvoraussetzung

KI-Crawler brauchen saubere Crawlability. Fehlerhafte Weiterleitungen, blockierte Seiten, dünner Duplicate Content und langsame Ladezeiten schaden auch der GEO-Sichtbarkeit. Core Web Vitals sind kein Selbstzweck – sie signalisieren technische Qualität, die KI-Systeme als Vertrauensindikator werten. Was Google vorgemacht hat, wird jetzt nur verschärft. Und wer die letzten Jahre schon gut im SEO gearbeitet hat, darf sich jetzt über die Ernte freuen.

Mobile Optimierung als Standard

Der überwiegende Teil der KI-Suchanfragen kommt von Mobilgeräten. Eine Website, die auf Mobilgeräten schlecht performt, sendet ein negatives Qualitätssignal – sowohl für klassisches SEO als auch für GEO. Aber hey: Mobile First sollte 2026 nicht mehr erklärt werden müssen.

Meta Tags und technische Grundstruktur

Korrekte Title Tags, aussagekräftige Meta Descriptions und saubere Header-Hierarchien (H1 bis H3) helfen KI-Systemen, die Struktur und Relevanz einer Seite zu verstehen. Das ist kein neues Thema – aber im GEO-Kontext wichtiger denn je, weil KI-Modelle auf dieselben technischen Signale trainiert wurden wie Googles klassischer Algorithmus.

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GEO-Sichtbarkeit messen: Tools, offene Fragen und was wir selbst testen

Das ist der ehrlichste Abschnitt dieses Guides – weil hier die Antworten noch nicht vollständig vorliegen. Nicht für uns, nicht für die Branche, und wer dir etwas anderes sagt, übertreibt.

Das Grundproblem: Was misst man eigentlich?

Anders als bei klassischem SEO gibt es für GEO keine standardisierten Metriken. Google Search Console zeigt fast KI-Sichtbarkeit – es gab zwar in der letzten Zeit Updates dazu, aber vieles ist noch nicht ganz ausgereift. Ahrefs und Semrush bauen Funktionen nach, aber der Markt ist noch im Aufbau. Wer hier gut vorangeht ist Microsoft mit den Bing Webmaster Tools – auch in Clarity wird viel in Richtung KI Sichtbarkeit geupdatet. Ich denke, dass sich diese kostenfreien Integrationen als neuer Branchenstandard etablieren können.

Die zentrale offene Frage, mit der wir selbst täglich arbeiten: Was ist die richtige Einheit für GEO-Monitoring? Brauche ich einzelne Keywords – wie bei klassischem SEO? Natürliche Phrasen, also Fragen wie ein Nutzer sie stellen würde? Oder vollständige Prompts, also echte Konversations-Einstiege?

Die Antwort hängt vom Tool, der Zielgruppe und vom Anwendungsfall ab. Und sie ist nicht für alle KI-Suchmaschinen gleich. ChatGPT reagiert anders auf Prompt-Formulierungen als Perplexity oder Google AI Mode. Was in einem System gut sichtbar ist, muss im anderen nicht auftauchen.

Die aktuellen Tool-Kategorien im Markt

Spezialisierte GEO-Monitoring-Tools sind der wachsende neue Markt: Rankscale, otterly.ai, und weitere neue Anbieter versuchen, KI-Sichtbarkeit systematisch messbar zu machen. Diese Tools arbeiten meist mit einer Kombination aus vordefinierten Queries und automatisierten Abfragen an KI-Systeme.

Klassische SEO-Tools die nachrüsten – Semrush, Ahrefs, Sistrix und andere bauen KI-Sichtbarkeits-Features ein. Ahrefs hat Brand Radar, Semrush entwickelt eigene AI-Monitoring-Funktionen. SEranking hat eine Integration im klassischen Dashboard und zusätzlich ein neues Tool SE Visibl entwickelt. Diese Lösungen sind in etablierte Workflows integrierbar, aber oft noch weniger spezialisiert als dedizierte GEO-Tools.

Wie vorhin schon erwähnt rüsten auch die Google Search Console und Microsofts Bing Webmatertools aktiv nach, um die KI Sichtbarkeit messbar zu machen. Dabei ist für mich Microsoft aktuell deutlich schneller in der Entwicklung. 

Manuelles Monitoring – direkte, systematische Abfragen in ChatGPT, Perplexity, Google AI Mode – ist aufwändig, aber nach wie vor die ehrlichste Methode. Du siehst genau, welche Quellen zitiert werden, mit welcher Formulierung, in welchem Kontext. Um die persönliche Kontrolle wird man letztlich nicht rum kommen. War im SEO am Ende des Tages auch so.

Meine persönliche Einschätzung: Solange nicht klar ist, was man überhaupt misst, erhält man zwar mehr Informationen, aber mit den Informationen (ob relevant oder nicht darf man da noch diskutieren) weiß man auch nicht mehr als davor. Und dieses Paradoxon ist für mich maßgeblich für die aktuelle Zeit. Eine KI Sichtbarkeit von 60 % laut Rankscale sagt mir halt auch nichts wirklich über meine Website, oder mögliche Kundenanfragen aus.

Was wir bei JSH aktuell einsetzen

Wir arbeiten derzeit primär mit Rankscale und testen parallel weitere Tools. Was wir dabei beobachten: Die Qualität der Ergebnisse hängt stark von der Qualität der Monitoring-Prompts ab. Ein Tool, das mit oberflächlichen Queries arbeitet, gibt dir ein verzerrtes Bild der realen KI-Sichtbarkeit.

Unser Zwischenfazit nach mehreren Wochen Testing: Kein einzelnes Tool gibt aktuell ein vollständiges Bild. Die sinnvollste Strategie ist eine Kombination – ein spezialisiertes Tool für das Basis-Monitoring plus regelmäßige manuelle Checks mit eigenen Prompts, die zu echten Suchanfragen deiner Zielgruppe passen.

Wir evaluieren weiter und werden unsere Empfehlungen aktualisieren, sobald sich der Markt konsolidiert hat. Das ist keine Ausweichstrategie – es ist die ehrliche Beschreibung eines Felds, das sich noch im Aufbau befindet.

Empfehlung für den Einstieg ohne Tool-Budget

Wenn du noch kein Budget für spezialisierte GEO-Tools hast: Baue dir ein eigenes Prompt-Set aus zehn bis fünfzehn Fragen auf, die deine Zielgruppe wahrscheinlich in KI-Suchmaschinen stellt. Teste diese Prompts einmal pro Woche manuell in ChatGPT, Perplexity und Google AI Mode. Dokumentiere die Ergebnisse. So bekommst du ein realistisches Bild deiner KI-Sichtbarkeit – und erkennst Veränderungen über die Zeit.

Von Sebastian Prohaska übernehme ich dabei den Ansatz zu sagen Tracke Begriffe wie “die 5 Besten DIENSTLEISTUNG in STADT” – das ist etwas, wobei das eigene Unternehmen auftauchen sollte. Es lehnt sich zwar wieder stark an Local SEO an, aber wahrscheinlich ist das der Kompromiss, der aktuell zielführend ist.

Diese manuelle Methode kostet Zeit, ist aber näher an der Realität als viele automatisierte Tools, die noch mit groben Näherungswerten arbeiten.

Neue Metriken die du im Blick behalten solltest

Neben der eigenen KI-Sichtbarkeit sind folgende Metriken relevant: Branded Searches (steigen sie, wenn du in KI-Antworten genannt wirst?), Direct Traffic (KI-Nutzer, die dich als Quelle sehen, suchen dich oft direkt), Referral Traffic aus Perplexity und anderen KI-Plattformen (messbar in GA4), und der Anteil von Markensuchanfragen in der Google Search Console.

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GEO SEO oder klassisches SEO: Was bekommt mehr Budget?

Die Frage, die jeder Kunde früher oder später stellt. Und die ehrliche Antwort ist: beide brauchen Budget – aber in einer neuen Gewichtung.

Transaktionale Keywords bleiben klassisches SEO-Terrain

SEO Agentur München beauftragen“, “Google Ads Kampagne optimieren“, “SEO Audit bestellen” – diese Suchanfragen lösen kaum AI Overviews aus. Wer hier kaufbereit sucht, bekommt klassische Suchergebnisse, klickt auf Leistungsseiten und nimmt Kontakt auf. Klassisches SEO ist hier weiterhin der direkte Weg zur Conversion.

Informationale Inhalte brauchen jetzt auch GEO

Artikel, Guides, Erklärungen, Ratgeber – also alles was früher Traffic durch informationelle Keywords brachte – werden zunehmend von AI Overviews zusammengefasst. Wer hier nur für klassische Rankings optimiert, verliert Impressionen ohne Traffic-Gewinn. GEO SEO entscheidet, ob du in der KI-Antwort auftauchst oder nicht.

Die praktische Empfehlung

Wer bisher null GEO-Maßnahmen hat, sollte beginnen ohne sein klassisches SEO-Budget zu kürzen. Die wichtigsten GEO-Maßnahmen – Pillar Content aufbauen, Struktur verbessern, Autorenprofile stärken, strukturierte Daten einbauen – stärken gleichzeitig das klassische SEO. Es gibt kaum echte Trade-offs. Aber in dieser Form stärkt es beide Kanäle.

Wo echter Ressourcenaufwand entsteht: GEO-Monitoring kostet Zeit und gegebenenfalls Tool-Budget. Und der Aufbau echter Experience-Signale – also Praxisbeispiele, Fallstudien, eigene Messungen – erfordert mehr inhaltliche Tiefe als Standard-SEO-Content. Das ist Mehraufwand, der sich lohnt. Bedeutet aber auch, dass SEO Agenturen das Thema GEO als eigene Leistung auszeichnen werden und entsprechend bepreisen. Der Markt sortiert sich auch hier.

Langfristige Perspektive

Der Anteil von KI-Suchen wird weiter wachsen. Wer heute anfängt, GEO-Autorität aufzubauen, ist in einer besseren Position als wer wartet, bis KI-Suchen dominieren. Themenautorität, die in KI-Systemen einmal etabliert ist, ist schwerer zu verdrängen als klassische Rankings – weil sie auf einer Kombination aus inhaltlicher Tiefe, Markenautorität und externen Mentions basiert, die nicht über Nacht replizierbar ist.

GEO SEO ist kein Ersatz – es ist die Erweiterung

Klassische Suchmaschinenoptimierung ist nicht tot. Sie verändert sich. Wer heute versteht, wie KI-Systeme Quellen bewerten, und wer anfängt, seine Inhalte entsprechend aufzubauen, positioniert sich für eine Suchlandschaft, in der Autorität und echte Expertise mehr zählen als jemals zuvor.

Das ist eigentlich eine gute Nachricht: Die Spielregeln, die KI-gestützte Suchsysteme bevorzugen – echte Erfahrung, inhaltliche Tiefe, klare Struktur, Transparenz über Autoren und Quellen – sind dieselben Regeln, die auch im klassischen SEO und in echter Kommunikation gelten. Wer bisher auf Qualität gesetzt hat, startet mit Vorsprung.

Wenn du wissen möchtest, wo deine Website im GEO-Kontext steht und welche konkreten Maßnahmen für dein Unternehmen Sinn machen, sprich uns an. GEO SEO ist ein zentraler Bestandteil unserer SEO-Beratung – und ein Feld, das wir täglich in der Praxis weiterentwickeln.

Julian Hofmann JSH Marketing
Über den Autor:
Julian Hofmann ist Gründer & Geschäftsführer von JSH Marketing. Seit über 15 Jahren brenne ich für das Suchmaschinenmarketing – für mich ist das mehr als nur Zahlen, sondern die Verbindung aus analytischer Präzision und strategischem Weitblick. Mit meinem Hintergrund in der Philosophie hinterfrage ich gerne den Status Quo, um messbare Ergebnisse zu liefern, die wirklich Bestand haben.
Hier im Blog beantworte ich die Fragen, die mir in der täglichen Zusammenarbeit mit meinen Kunden begegnen – ehrlich, fundiert und direkt aus der Praxis.

Weiterführende Artikel auf jsh.marketing:

→ Pillar Content & Cornerstone Pages: Warum Google und KI ohne sie nicht wissen, wer du bist

→ Entity SEO und der Knowledge Graph

→ Zero-Click-SEO: Wie du Sichtbarkeit aufbaust ohne auf Klicks angewiesen zu sein

→ Was ist SEO? Die aktuelle Definition inkl. KI-Suche

→ Technisches SEO 2026: Die Grundlagen die stimmen müssen

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